Bundesjugendspiele

Sport, Spiel, Wettkampf und Spaß für die Kinder der Teckschule 

Am 15.06.18 blieben die Schulhäuser der Teckschule leer. Es fanden nämlich für die Dritt- und Viertklässler die Bundesjugendspiele statt. Zeitgleich wurde für die Kinder der 1. und 2. Klassen der Spiel- und Sporttag in der Neckartalhalle durchgeführt. 

Frau Mangold-Slavik, die zusammen mit Frau Hepperle für die Organisation der sportlichen Wettkämpfe bei den Bundesjugendspielen verantwortlich war, startete die Spiele mit einer gemeinsamen Morgengymnastik. Dadurch war gewährleistet, dass alle Muskeln und Bänder locker und durchwärmt waren und das Verletzungsrisiko möglichst gering ist. Und dann konnten die Disziplinen „50-Meter-Lauf, Weitsprung und Ballwurf“ auch schon beginnen. Die Lehrer, die an den einzelnen Stationen die Leistungen der Kinder erhoben, wurden von vielen Müttern und Vätern unterstützt, die als Riegenführer die Klassen betreuten. Die Schulkinder waren von ihren Sportlehrerinnen sehr gut vorbereitet worden und so zeigten alle Kinder durchweg gutes Können.

Nachdem die Wettkämpfe vorbei und die Kinder längst zu Hause waren, werteten die Lehrer die Wettkampfkarten aus und konnten in der Woche danach viele Siegerurkunden und sogar 32 Ehrenurkunden überreichen. 

Zwischen den einzelnen Wettkämpfen und den Spielstationen in der Neckartalhalle gab es eine tolle Besonderheit für alle Teckschulenkinder: Der Förderverein überreichte jedem Kind eine vom Bistro City gesponserte Flasche Mineralwasser und eine von der Bäckerei Hunn gestiftete Brezel. Für die Lehrerinnen und Eltern gab es sogar als Stärkung eine Tasse Kaffee – der Besuch des Fördervereinstandes war also für alle eine begehrte Anlaufstation. Damit die Kinder ihre Flaschen nicht durcheinander brachten, halfen die vier Fördervereinsfrauen (Frau Mutlu, Frau Gutbrod, Frau Sitte und Frau Schanz) beim Beschriften der Getränkeflaschen. Toll, dass der Förderverein der Teckschule mit dieser Aktion allen eine große Freude bereitete. 

Bei den Erst- und Zweitklässlern stand weniger der Wettkampfcharakter im Vordergrund, hier wurde mehr Gewicht auf den Spaß gelegt. Die Planung und Organisation der Spielstationen war auch in der Hand von Frau Mangold-Slavik und Frau Hepperle und entsprechend ihres ausgearbeiteten Planes bauten die Lehrerinnen der Stufe 1/2 acht verschiedene Stationen in der Neckartalhalle auf, die den Disziplinen der Bundesjugendspiele ähnelten. Auch die Kleinen machten sich zuerst mit Musik fit und wechselten dann gemeinsam mit den Lehrerinnen oder den vielen helfenden Eltern von Station zu Station. 

Beim Rollbrettfahren, Reifen werfen, Kastenspringen und Flatterballwerfen legten sich die Kinder dann mächtig ins Zeug und so waren am Ende des Vormittags alle Schulkinder zwar verschwitzt und müde, aber natürlich auch sehr stolz und glücklich. 

Die beste Vorbereitung und eine gelungene Organisation können nicht verhindern, dass es bei Sporttagen zu kleinen Verletzungen kommt. Damit hier gleich fachmännische Hilfe geleistet werden konnte, wurden wir vom Einsatzteam des Roten Kreuzes Wernau, Frau Franziska Theisohn und Herr Julius Schmidt, unterstützt. Zum Glück gab es keine schlimmen Verletzungen, sondern nur Schürfwunden und Prellungen, aber auch bei der kleinsten Wunde bietet die kompetente Versorgung durch Fachkräfte Sicherheit und lindert Angst und Schmerz. Deshalb waren wir sehr froh, dass sich die zwei Bereitschaftskräfte Zeit für die Teckschulenkinder genommen haben und uns den Vormittag begleitet haben. Herzlichen Dank hierfür! 

Auch bedanken möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Eltern, die in den Klassen mitgeholfen haben. Ohne diese Unterstützung wären solche Aktionen nicht durchführbar und wir könnten unserem Anspruch als „Grundschule mit bewegungserzieherischem Schwerpunkt“ nicht gerecht werden. 

Die Kinder der Stufe 1/2 bekamen schon am Ende des Tages eine Mitmachurkunde von ihren Lehrern überreicht. Die Kinder der Klassen 3/4 mussten sich noch gedulden. Sie nutzten die Wartezeiten mit kreativen neu erfundenen Disziplinen, wie zum Beispiel „Schubkarren—Staffel“ und „Huckepack-Rennen“. Und obwohl die Dritt- und Viertklässler schon bei den Wettkämpfen alles gegeben hatten, waren sie bereit, zum Schluss gemeinsam mit Frau Mangold-Slavik eine große Ehrenrunde um das ganze Stadiongelände zu drehen. Dies zeigt noch einmal ganz deutlich, dass Kinder durch Sport und Spiel hochmotiviert über ihre Grenzen hinauswachsen können.