Knobeltag

Im letzten Schuljahr hat sich das Kollegium der Teckschule intensiv mit dem neuen Bildungsplan auseinandergesetzt und das Schulcurriculum an die neuen Bedingungen und Vorgaben angepasst.

Eine neue Stundentafel wurde gemeinsam mit den Eltern abgestimmt und etliche Veränderungen im seitherigen Schulprofil vorgenommen. So wurde die langjährige Konzeption der jahrgangsübergreifenden Ateliers gestrichen und durch die tollen Teckschultage ersetzt. Hier erfolgt der Untericht auch in den Klassen 1 und 2 und den Klassen 3 und 4 übergreifend und die Kinder wechseln, wie bei den Ateliers, zu verschiedenen Lehrern. Aber die Angebote werden nicht mehr dem Sachunterricht entnommen, vielmehr sind alle Fächer einbezogen. Den Start machte das Fach Mathematik mit dem Knobeltag.

Die Lehrer hatten sich zu all den Themen, die in Mathematik leider oft zu kurz kommen, verschiedene Angebote überlegt. So mussten die Kinder Pläne lesen, mit Tangramplättchen Figuren legen, mit Bausteinen dreidimensionale Figuren bauen und Muster fortführen. Auch Bereiche des Alltags, in denen mathematisches Denken gefragt ist, wurden behandelt: z. B. Entfernungen schätzen, Wahrscheinlichkeit vermuten und Logicals oder Sudokus lösen.

Auch mit Materialien wie Würfeln, Streichhölzern und Spiegeln wurde auf hohem Niveau anschaulich „Mathematik“ gemacht.

Die Kinder hatten im Vorfeld Eintrittskarten gezogen und durften am Vormittag zwei Angebote besuchen. In manchen Klassenzimmern rauchten die Köpfe, in anderen Zimmern diskutierten die Kinder intensiv mögliche Lösungswege und in weiteren Zimmern wurden die gefundenen Ergebnisse wortstark verteidigt. Die Konzeption der Lehrer ging auf: Wenn das Fach Mathematik so erlebt wird, dann regt es zum Weiterdenken an und hilft Strukturen zu entwicklen und nicht zuletzt – es macht Spaß!